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VIELFALT REINICKENDORF

Die Projekte und Aktivitäten in den Programmen "Vielfalt tut gut." und "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" 2007 -2014 sind hier dokumentiert.

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Qualität und Quantität: über 2000 Materialien in der Vielfalt-Mediathek abrufbar

Die Vielfalt-Mediathek (www.vielfalt-mediathek.de)
des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) e.V. hat in diesem Jahr ihren Bestand an Materialien kontinuierlich erhöhen können und freut sich, dass jetzt 2018 Materialien zu den unterschiedlichsten Themengebieten abrufbar sind. Die Zahlen belegen, dass die Vielfalt-Mediathek es schafft Qualität mit Quantität zu verbinden.

Publikationen und andere Materialien, die im Rahmen der unterschiedlichen Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus entstehen, werden in der Vielfalt-Mediathek gesammelt, archiviert und beworben. Auf diese Weise wird die Nachhaltigkeit der Materialien und Projekte gesichert. Die Nutzer_innen können die Inhalte kostenlos abrufen und die Vernetzung möglicher Kooperationspartner wird gefördert.

Die Vielfalt-Mediathek ist damit nicht nur auf dem neuesten Stand präventiver und intervenierender Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, sondern sie verbindet auch, durch ihre ständige Erweiterung, bewährte Herangehensweisen mit neuen Impulsen in der pädagogischen Arbeit.

Das wird noch dadurch unterstrichen, dass Besucher_innen neben den oben genannten Themengebieten ein weit gefächertes Angebot zu Diversität, Interkultureller Öffnung, Flucht & Asyl etc. vorfinden.

Zudem bietet die Vielfalt-Mediathek ein breites Spektrum an unterschiedlichen Medien (Broschüren, Filme, Handreichungen usw.), um an Informationen zu den verschieden Themenfeldern zu gelangen.

Die Vielfalt-Mediathek wird auch weiterhin ihr Angebot vergrößern, um allen die für eine tolerante, gleichberechtigte und weltoffene Gesellschaft arbeiten, dafür das nötige Rüstzeug zu verleihen.

Pressekontakt: Ansgar Drücker
IDA e. V.
Volmerswerther Str. 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5,
Fax: 02 11 / 15 92 55-69,
info@IDAeV.de




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Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.
Volmerswerther Str. 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
www.idaev.de
info@idaev.de
www.facebook.com/idaev.de




biknetz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die aktuelle Förderperiode des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN neigt sich dem Ende zu. Viele Akteure stellen sich die Fragen: Was bleibt noch zu tun und wie kann es weitergehen? Die Kontaktstelle BIKnetz – Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus unterstützt Sie gern dabei, mögliche Antworten auf diese Fragen zu finden.


Zwei neue Angebote:

1. Neue Rubrik Wissenschaft und Forschung mit zwei Expertisen als Basis für Ihre weitere Arbeit!

BIKnetz hat für die Weiterentwicklung der präventiv-pädagogischen Arbeit mit rechtsextrem gefährdeten und orientierten Jugendlichen zwei wissenschaftliche Expertisen in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse wir Ihnen heute vorstellen möchten:
Die Expertise "Soziale und pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen" von Prof. Dr. Kurt Möller und Nils Schuhmacher beschreibt die Situation in diesem Handlungsfeld.

So wird sich z. B. im Rahmen der Offenen Jugendarbeit, anders als in den 1980er und 1990er Jahren, kaum noch mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen beschäftigt – zumindest nicht konzeptionell abgesichert. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Hier muss mehr passieren. Lesenswert!

Die Expertise "Forschung zu rechtsextrem orientierten Jugendlichen" von Dr. Jutta Aumüller (unter Mitarbeit von Johanna Kuchling und Prof. Dr. Roland Roth) macht eine Bestandsaufnahme der in der Forschung identifizierten Ursachen und Gefährdungsfaktoren für eine Orientierung Jugendlicher hin zum Rechtsextremismus. Darüber hinaus werden pädagogische Interventionen und deren Wirkfähigkeit wissenschaftlich beurteilt. Eine gute konzeptionelle Basis für weitere Planungen. Wissenswert!

2. Aufbau eines Kompetenzpools: Mitmachen und weiterleiten!

Der Kompetenzpool bündelt Weiterbildungsanbieter in den Themenfeldern Rechtsextremismus(-prävention), Jugend und Pädagogik und erleichtert allen den Zugang zu wirkungsvollen, fachlich und didaktisch hochwertigen Bildungsangeboten. Interessierte können je nach Bedarf nach entsprechenden Fachkräften der Erwachsenenbildung recherchieren. Über eine Profilansicht erfahren Interessierte mehr über den ausgewählten Bildungsträger oder Trainer/-innen. Die Kontaktaufnahme erfolgt direkt über die angegebenen Kontaktdaten oder über die Kommunikationsplattform des BIKnetz.

Als Trainer/-in oder Träger bewerben
Sie verfügen als Bildungsträger oder Trainerin bzw. Trainer über vielfältige Kenntnisse und Erfahrungen in den Themenfeldern Rechtsextremismus(-prävention), Jugend und Pädagogik? Sie können bedarfsgerechte Bildungsformate für pädagogische Fachkräfte entwickeln und durchführen? Dann registrieren Sie sich in unseren Kompetenzpool.

Trainer/-in oder Träger empfehlen

Sie haben gute Erfahrungen mit einem Training, einem Seminar oder einem Workshop gemacht? Sie kennen jemanden, der im Kompetenzpool nicht fehlen sollte? Dann senden Sie uns Ihre Empfehlung per Mail an kompetenz@biknetz.de.

Unter der Rubrik Projektmanagement auf der Website www.biknetz.de finden Sie Handreichungen und Arbeitshilfen zu Themen wie Finanzierung und Fundraising, Qualitätsmanagement oder Nachhaltigkeit. Gern beraten wir Sie auch individuell an unserem Servicetelefon unter 0180/24 56 389* zu Unterstützungsangeboten.

Flüchtlingsheime in Reinickendorf

Stellungnahme der Bezirksverordnetenversammlung

Nach langen Jahren sinkender Asylbewerberzahlen und zurückgehender Zahlen von Flüchtlingen, die bei uns um Schutz und Unterkunft nachsuchen, haben die Konflikte in Ländern wie u.a. Tschetschenien und Syrien die Zahl der Hilfesuchenden wieder vergrößert und wir müssen uns darauf einstellen, dieser wachsenden Zahl von Flüchtlingen Schutz, Hilfe und Unterkunft zu gewähren.

Die Auseinandersetzungen in Berlin und auch in Reinickendorf um neue Flüchtlingsheime veranlasst die Bezirksverordneten der BVV Reinickendorf zu folgender Stellungnahme:

Der Bezirk Reinickendorf bekennt sich zu seiner Verantwortung, Heimat und Zuflucht für alle hilfesuchenden Menschen zu bieten. Der Bezirk setzt sich dabei für sichere und menschenwürdige Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge und Asylsuchende ein.

Wir heißen Flüchtlinge und Asylbewerber willkommen in Reinickendorf!

Wir sind stolz auf unser Grundgesetz und auf das Asylrecht, das darin verankert ist.

Wir sehen es als unsere Pflicht als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, Flüchtlinge aufzunehmen.

Wir streben es perspektivisch an, dass Flüchtlinge in möglichst kleinen Gruppen oder in Mietwohnungen in allen Teilen unseres Bezirks leben.

Wir erwarten von den Flüchtlingen, dass sie die Grundsätze unseres Zusammenlebens respektieren. Dazu gehören religiöse Toleranz und die Emanzipation der Frau.

Fremdenfeindliche, rassistische und neofaschistische Äußerungen lehnen wir ab.


Berlin, den 11.09.2013
Dr. Hinrich Lühmann (Bezirksverordnetenvorsteher)



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